Archiv für Kategorie Internet

Combots, der Nachtrag.

Mir ist noch etwas zum Thema Combots eingefallen. Natürlich steht hinter dem Bezahlsystem von Combots der Wunsch, durch dieses Produkt Geld zu verdienen. Das ist ja auch alles gut so. Ich mag nur grundsätzlich keine Produkte, die eine Kostenlos-Variante anbieten und dann dermaßen eingeschränkt sind, dass man die Vollversion kaufen muss.

Den Instant Messenger Trillian gibt es ja auch als Kaufversion (wohlgemerkt “Kauf”, nicht “Miet”) und eben als kostenlose Basic Version. Trillian Basic ist aber voll benutzbar und erinnert den Benutzer nicht bei jedem zweiten Klick daran, dass man eingeschränkt ist. Ich will hier gar keine Werbung für Trillian machen, das Beispiel lag nur nah. Second Life hat ja auch Bezahlmodi, die man aber nicht zwangsweise in Anspruch nehmen muss, um sich in dieser virtuellen Welt zu Bewegen.

Ich denke, dass sich der Anbieter mit diesem Konzept keinen Gefallen getan hat. Der Kaufzwang wird meiner Meinung nach so vordergründig kommuniziert, dass die Glaubwürdigkeit und die Seriösität des Produkts auf der Strecke bleiben.

Nachtrag: Das mit der Speicherbelastung, geht auch noch schlimmer als bei mir: das hat el*Loco schon im Juli 2006 bemerkt. Viel getan hat sich offensichtlich nicht.

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Geht weg, Bots!

Ich wollte einmal die luuuustigen, totaaal aufregenden und uuuunglaublich neuen Combots testen und eigentlich auch regelmäßig hier meine Erkenntnisse niederschreiben. Aber das wird alles gar nicht so lange dauern. Die Combots bleiben nur so lange auf meiner Platte, wie ich brauche, um die Screenshots für diesen Artikel zu machen.

In der Beta-Phase ist der Client kostenlos, danach wird allein die Nutzung schon kostenpflichtig, und das soll nicht die einzige sprudelnde Geldquelle bleiben… Nachtrag: Es gibt eine kostenlose Grundvariante. Siehe Kommentare und nächster Beitrag. Zum Rest des Beitrags »

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Koa Schweinderl, koa G’schrei

Michael vom Quittungsblog freut sich zu recht und ein bisschen diebisch über den Jung von Mattschen Verlust des Saturn-Etats. Jetzt nur noch das Harald-Schmidt-Mediamarkt-Schwein geschlachtet, dann stimmt’s fast schon wieder in der Werbelandschaft.

Ich mag beide Marken nicht besonders; hauptsächlich, weil die sich kein vernünftiges Image aufbauen konnten. Irgendwie haben weder der Sau-sau-sau-billige Mediamarkt noch der geizgeile Saturn darüber hinweg täuschen können, dass man so ziemlich alles, was es dort gibt, woanders billiger kriegt. Und netter. Ohne Schwein und Geschrei.

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Wenn das “erste Leben” ruft …

Oh je. Drei Wochen ohne Eintrag. Die Zeit für drei bis vier Einträge hätte ich wohl finden können. Aber ich komme nach wie vor nicht so ganz zur Ruhe. Aber das mal nur so nebenbei.

Immerhin lese ich noch regelmäßig meine Lieblings-Blogs. So bin ich heute über die täglichen Links des Werbebloggers auf eine nette Satire-Seite von lazy moaf gestoßen: Get a First Life! Gemessen an dem Bild, dass man vom durchschnittlichen Second-Life Benutzer hat: passt (Auch da war ich leider in letzter Zeit selten. Damit brauche ich mich zumindest nicht von der Satire-Seite angesprochen zu fühlen).

P.S.: auch nett, und auch passend: the con of mac.

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Willkommen in Pott drin!

Auf meinem Weg zur Arbeit passiere ich täglich eine Eisenbahnbrücke (mein Bus unterfährt sie – nur für’s Protokoll), der ich im Normalfall keine gesteigerte Aufmerksamkeit schenke. In der letzten Woche aber (ja, ich komme mal wieder kaum zum Schreiben) ist mir eine mittels Sprühlack auf die Wand gebrachte Inschrift aufgefallen, die sich eindeutig auf die daneben herunterhängenden Plakate bezog:

Scheißt Fickt auf Klebestreifen,
nimmt Nägel!
-> mit Köpfe!!!

Ich kann nur hoffen, dass meine Mitreisenden den Grund für mein dadurch ausgelöstes Gelächter eher in den verkabelten Stöpseln in meinen Ohren als meiner in meinem Geisteszustand vermutet haben…

Ich fühlte mich ziemlich gravierend an eine herrliche Äußerung meines Kollegen zum korrekten Gebrauch der deutschen Sprache erinnert:

Sprech deutsch oder sterb!

Danke, Eric ;)

Nachtrag: Ich hab’s heute nochmal gesehen und festgestellt, dass ich das nicht in der angemessenen Härte zitiert habe.

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Wir bloggen uns die Seele aus dem Leib!

Nachdem über die Jahre hinweg die revolutionärsten Erkenntnisse und Weisheiten, die dieser Planet je nicht zu hören gekriegt hat, wohl für immer in den alkoholgetrübten Weiten unserer Erinnerung verloren gegangen sind, haben wir uns endlich entschlossen, der Nachwelt unser Vermächtnis in Form unserer Geistigen ausdünstungen zu hinterlassen:

Das SoulBlog ist eröffnet!

Der erste Eintrag ist in beschämender Weise bezeichnend für unserer Probealltag :)

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Der Trend geht zum Zweitleben.

Auf diversen Seiten bin ich immer wieder über die Plattform “Second Life” gestoplert. Diese virtuelle 3D-Welt im Internet, ist – meinen bescheidenen Erfahrungen nach – eine Mischung aus Chat, Instant Messenger und 3D-Spiel (ohne wirklich ein Spiel zu sein).

Ich habe mich am letzten Wochende angemeldet und erforsche diese Welt seit dem Abends ein bisschen. Es ist schon spannend. Vor allem das Feature, selbst Gegenstände zu erstellen und diese sogar feilzubieten (suuper Wort :) ) hat’s mir angetan. Ich werde mal versuchen, ein Schlagzeug zu bauen. Ein(e) Tom hab ich schon!

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In der Schwebe…

… befinden sich Buchstaben und Symbole in diesem wunderschönen Film von Stephen Watkins, der seine Herkunft als Student des Kommunikationsdesigns - selbst wenn er wollte – gar nicht verleugnen könnte: man beachte die versteckten (weil auf die bekanntesten Merkmale reduzierten) Logos.

Von Ehrensenf drauf gestubst worden.

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Wolle kratzt – auch mit Weichspüler

Och Menno. Patrick Breitenbach, seines Zeichens Werbeblogger, geht in sich und fühlt sich bewogen, da zu bleiben. Lange hat er sich in den Kommentaren zu seinen Beiträgen gegen den Vorwurf gewehrt, zu viel zu nörgeln. Und womit: mit Recht :) . Blogbeiträge entstehen durch Meinungen, die nicht selten Frucht der Launen des Autors sind. Wie bei jedem Einzelnen, der einfach von der Leber weg schreibt.

Ich kann Kritiker, die auf einen Beitrag à la “Ich finde, dieser Werbespot ist doof und stinkt” mit “Das stimmt nicht!” antworten, ohnehin nicht mehr lesen. Wenn man schreibt, dass man das so sieht, dann wird das wohl so sein. Hier geht’s doch um den jeweils subjektiven Eindruck von Werbung, die richtige Entgegnung bei anderer Meinung sollte also eher etwas wie “Ich finde aber, dass der Spot auch seine Stärken hat.” sein. So entsteht doch erst der Dialog.

Ist ja schön und gut, mehr Positives schreiben zu wollen. Wenn ich aber so durch den Werbeblogger schweife, finde ich auch mehr als genug Hinweise auf gelungene, interessante, spannende Werbung.

Es ist doch nun mal so, dass der Großteil der Werbung, die uns so jeden Tag um die Ohren gehauen wird, ziemlich mies ist. Jetzt kann man die natürlich ignorieren, aber eigentlich halte ich es für richtiger, auch darauf hinzuweisen. Nur so können die Beiträge auch ein Gesamtbild von Werbung zum jeweils aktuellen Zeitpunkt wiedergeben.

Wenn man jetzt über jeden Beitrag zwei mal nachdenken muss, weil er neben Rechtschreibfehlern auch noch das quäntchen zu viel Nörgelei enthalten könnte, dann kriegen die Leser ja nur noch die eine Seite zu hören, die andere, vielleicht kritische, schweigt.

Und am Ende läuft Patrick mit einer Axt in die nächste Werbeagentur und spaltet Chefschreibtische. Obwohl DAS wäre mal starke Publicity ;)

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So gesehen …

… ist diese Aktion des BILDblogs tatsächlich ein zweischneidiges Schwert, wie zwei bloggende Kollegen von mir im Quittungsblog (muhuhuaha) bemerkt haben.

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