Archiv für Kategorie Paddy

Wie nah Freude und Leid zusammen liegen…

… werde ich leider an diesem Wochenende erfahren müssen. Emilia werden am Freitag in einem kleinen, aber nunmal ihrem ersten Eingriff die Polypen entfernt und ein Röhrchen ins Trommelfell eingesetzt. Das scheint ein Klassiker zu sein, den neben mir selbst auch ein paar Arbeitskollegen in ihrer Kindheit “genießen” durften.

Die Unbeschwertheit, mit der ich das kommende Wochenende habe genießen wollen, wird sich nun mit Sicherheit nicht einstellen. Ich spiele mit SoulBreed in Holland auf dem Parelpop Festival während meine Tochter sich hier mit Ihren Schmerzen quält.

Papa beeilt sich! Ganz dolle! :(

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Liebe Vestische…

… man kann Scheiße gülden anmalen, sie stinkt immer noch.

KEINE gute Nachricht!

Das ist ungefähr so toll wie:

“NEU! Mehrwertsteuer jetzt mit prima 19% statt 16%! Nicht lumpen lassen – mehr bezahlen!”

Statt Eure Knete für den Versuch auszugeben, eine Fahrplanänderung als prickelnde Neuerung zu verkaufen, hätte ich mir ein Kundenmailing gewünscht.

Ich bin langjähriger Abonnent eines Monatstickets, weil Pendler. In meinem Briefkasten landet also unregelmäßig Eurer Werbemagazin “Abo-Lust” und darüber hinaus in erstaunlich regelmäßigen Abständen Benachrichtigungen zur Erhöhung des Abo-Preises. Warum nicht der Hinweis auf den neuen Fahrplan?

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Untitled

Ich war gestern noch der Meinung, mich in irgend einer Form zu der Tragödie* äußern zu müssen, die sich unweit unserer Wohnung zugetragen hat. Bullshit. Dreckiger verdammter unqualifizierter Bullshit. Ich bin zutiefst erschüttert über das, was sich zugetragen hat. Aber mein Post war dumm und unangemessen. Mein Beileid ist mit allen, die näher an dieser Tragödie sind, als ich.

Heute abend brannte in Recklinghausen Süd, Bochumer Straße 144 (wie die Recklinghäuser Zeitung zu bereichten weiß) das Dachgeschoss eines Wohnhauses. Ich habe mich noch gewundert, wie viele Löschfahrzeuge bei uns vor der Haustür vorbei fahren und habe mich tatsächlich, nachdem ich eine große Rauchsäule ausgemacht hatte, auf den Weg gemacht, mir das ganze anzuschauen.

Schon im Näherkommen habe ich mich dann ein bisschen geschämt, dass mich ein Brand so neugierig macht. Gänzlich fehl am Platz habe ich mich gefühlt, als ich auf weinende Menschen zu ging. Die Vermutung, dass hier mehr passiert ist, als nur ein Dachstuhlbrand wurde zur Gewissheit, als auch noch ein Rettungshubschrauber des ADAC einflog und auf der Kreuzung Bochunmer/Marienstraße gelandet ist.

Ich habe mir dann erlaubt, zumindest das mit meiner Handykamera fest zu halten.

[Diese Animation ist wegen Belanglosigkeit gestrichen.]

Meine peinliche Sensationslust war zum Glück verflogen.

Egal. Völlig egal. Dummes geschwafel.

*Nachtrag: Der Link zur Recklinghäuser Zeitung scheint nicht permanent zu sein und verweist mitlerweile auf andere Artikel. Habe ich daher entfernt. Schade, dass es weder Suchfunktion noch Nachrichtenarchiv gibt.

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In mir ist ein Schmerz.

Meines Onkels Umzug hat Muskeln in meinem Körper überbeansprucht, die mir vorher nicht aufgefallen sind. Uuunglaublich, wieviel Muskelkater auf einmal geht. Mr. Sportlich (a.k.a. Elastoman) hat zugeschlagen.

Ich freue mich auch schon auf den nächsten Umzug. Mein Vater ist nächsten Monat dran. Fein, fein.

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Des Vatties neues Spielzeug

Ich erwähnte ja schon, dass mein TFT sich nicht ganz alleine auf den Weg nach hier gemacht hat. Und auch Emilia ist heute mein neues Spielzeug aufgefallen:

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Geenau!

Dieses Video ist bei erstaunlich wenig Licht entstanden, daher ein bisschen dunkel. Ich hatte tatsächlich nicht erwartet, bei der Beleuchtungaufnehmen zu können :)

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Ich weiß nicht, ob Sie’s schon wussten…

… aber ich bin seit einer Woche Nichtmehrraucher (so wirklich Nichtraucher ist ja nur, wer wirklich noch nie geraucht hat). Ich wollte nicht schon am ersten Tag meines Entzugs herausposaunen “Ich rauche jetzt nicht mehr”, denn erstens wäre ich nicht das erste mal wegen soch kühner Ansagen belächelt worden und zweitens erhöht man sich selbst ja doch nur den Druck dadurch.

Und wie sagte Mark Twain so treffend:

Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht. Ich habe es schon hundertmal geschafft.

Eine Woche finde ich jetzt aber lang genug, um immerhin behaupten zu können, zumindest mit dem Aufhören angefangen zu haben. An den ersten beiden Abenden habe ich auf jeden Fall jeweils eine Tüte Pistazien verdrückt und in den darauf folgenden Tagen diverse Chips, Flips, Weingummi-Kompositionen und anderes ungesundes Zeug.

Irgendwie nicht ganz das wahre: mit der einen Seuche aufhören, um mit der nächsten anzufangen – ab heute also gesunde Substitute.

Erster Proband: Karotte. Vorteil: kann man prima knabbern und ist lecker. Nachteil: nicht wirklich saftig (bis furztrocken) und beim Verzehr zu laut für die Kollegen. Wenn ich die Tüte aufhabe, versuche ich mal Paprika :)

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Der Kreislauf des Lebens

Verstorben:

Mein altes TFT-Mopped.

(Philips 17″ TFT)

Wiederbelebt:

Mein alter Monster-Monitor

Mitsubishi 23″ CRT (40 Kilo oder so!)

Unterwegs:

LG 20,1″ Widescreen TFT

Mann, was freue ich mich auf das Teil. Das schönste: es kommt nicht allein! Aber dazu dann mehr, wenn das Paket da ist.

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Zeitmanagement

Ich habe mich häufig mit Freunden darüber unterhalten, dass mich mein Lebenswandel und die Tatsache dass ich während meiner Studienzeit bis zu drei Jobs - davon mindestens einen in der Nachtschicht - hatte, mehr als nur ein paar Haare gekostet hat. Den Haaren und meiner Verfassung vor dieser Zeit heule ich gerne regelmäßig hinterher.

Heute lief auf Kabel Eins eine gar nicht uninteressante Dokumentation über Falco. Und der hat mal so treffend festgestellt:

Ich habe in den letzten 10 Jahren das geschafft, was ich mir eigentlich für 30 Jahre vorgenommen hatte. Ich liege also ganz gut in der Zeit.

So kann man’s auch sehen.

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Der Mensch ist das übel.

Heute morgen am Recklinghäuser Bahnhof. Zwei Jugendliche entsorgen ihre Zigarettenschachteln. Jugendlicher A schmeißt seine Schachtel in eine der drei falschen von vier möglichen Öffnungen (Grüner Punkt, “normaler” Müll, Papier, Glas). Jugendlicher B geht um den Mülleimer herum, um die passende Öffnung zu benutzen.

Jugendlicher A:

“Alter! Was machsn Du?!”

Jugendlicher B:

“Watten? Is wohl grüner Punkt, oder was?”

Jugendlicher A:

“Ey da schert sich doch eh keiner drum!”

Es sind schon größere Systeme als das duale am Menschen gescheitert.

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Postweihnachtliche Agression

Ja leck mich am Arsch! Der ganze Mist, der seit Monaten auf mich einstürmt (jaja, ich weiß: Selbstmitleid. You know what: LECK MICH AM ARSCH!), zieht mich nicht mehr runter – ICH BIN STINKSAUER!

So geht’s nicht. Ein guter Vorsatz für’s neue Jahr: anders machen. Aber das ist eigentlich nicht das, was ich schreiben wollte.

Mir ist aufgefallen, dass sich meine Playlist geändert hat. Ich habe immer Mucke gehört, die meine Stimmung ziemlich gut wiederspiegelt. Derzeit stelle ich mir eine Playlist namens “Fick Dich ins Knie Mix” zusammen. Geile Sache das. Die Lebensgeister kehren zurück :)

Teilnehmer: Audioslave, 3 Doors Down, A Perfect Circle, Billy Talent… wie gesagt, ich stelle gerade zusammen. Bin halt erst bei “b”. Mir bleibt, den Einstieg zu wiederholen: LECK MICH AM ARSCH!

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