Damals, Leipzig/Einundleipzig (also tatsächlich 1998), als ich mir mein jetziges Schlagzeug gekauft habe, war das ein echter Glücksgriff. Ich habe das Teil nie angespielt, sondern einfach per Katalog bestellt. Einfach, weil’s toll aussah. Mein Mapex Mars Pro mit schnuckelig umfangreicher Erstausstattung.
Weniger Glück hatte ich da bei meinem ersten Beckensatz (Sabian B8 Pro), dem ich grundsätzlich nichts schlechtes nachsagen will, aber irgendwie passte das halt nicht. Der mitgelieferte Satz Felle tat (viel zu) Lange seinen Dienst und zumindest die Schlagfelle wurden beim ersten notwendigen Fellwechsel gegen einen Klassiker ausgetauscht: Remo Pinstripe. Die sind zwar ganz nett, produzieren aber meiner Meinung nach eben nur einen gefälligen Allerwelts-Sound.
Nun bin ich ja – wie ich zu beteuern nicht müde werde – mit wenig Zeit gesegnet. Zumindest reichte die Zeit nie aus, um mal nach Ibbenbüren zu gurken, und verschiedene Felle anzutesten. Erstaunlich, dass ich erst jetzt auf die meist hervorragenden Features aus den Homepages der Equipmenthersteller gestoßen bin: von detaillierten (Sound-)Beschreibungen über Hörproben bis hin zur Zusammenstellung von der Auswahl etlicher Künstler findet man mehr als genug Orientierungshilfe.
Ich muss ein bisschen Sparen, um endlich mal sämtliche Felle an meinem Set zu wechseln, aber wenn ich das zusammen habe, spiele ich bald die wunderbare Carter Beauford Kombination von Remo. DEN Sound wollte ich immer schon ausprobieren