… habe ich am Ende doch noch erfahren. Zum Glück aber nur am eigenen Leib. In aller Kürze, denn nach wie vor habe ich wenig Zeit (Emilia feiert heute mit ihren kleinen Freunden ihren dritten Geburtstag):
- In der Finalrunde des “Slag om Parelpop” war ich der Überzeugung aufgrund einiger Probleme mit dem Bühnensound alles verbockt zu haben. Dumme Sache.
- Trotzdem hat SoulBreed den Eröffnungsplatz für das Parelpop-Festival gewonnen. Super sache.
- Beim Jubeln habe ich die DV-Cam liegen lassen und einem Jugendlichen so Anlass genug geben, sie zu seinem Eigentum zu machen. Dumme Sache.
- Der Dieb wurde dabei allerdings beobachtet, war zudem dem Veranstalter bekannt und brachte am nächsten Morgen die Kamera wieder vorbei. Super Sache.
- Während der Eröffnung des Parelpop Festivals ist alles, aber auch wirklich alles schief gegangen:
- Patricks Kabel hat den Geist aufgegeben, so dass er mit einem 3 Meter Kabel auf der riesen Bühne quasi wie festgeklebt wirkte.
- Raphaels Amp gab mysteriöser Weise keinen Laut mehr von sich. Als Ersatz gab es einen ziemlich matschigen Marshall-Amp. Außerdem musste ein Song in Ermangelung eines Fußschalters geschmissen werden.
- Dem Marc ist eine Saite aus der Führung gesprungen.
- Einer meiner Beckenständer hatte sich gelöst, und meine HiHat ließ sich irgendwann nicht mehr öffnen.
- Dumme Sachen.
Letzten Endes war das Wochenende natürlich super. Der Sieg als einzige deutsche Band in einem Niederländischen Wettbewerb ist für uns eine Anerkennung unserer Musik, Kunst und Arbeit, wie wir sie bis dahin nicht erfahren haben. Und der erste Offizielle Bandausflug (inklusive Camping) will unbedingt wiederholt werden. Vielleicht kommt unser großer Durchbruch ja doch noch.